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Reisebericht von Jessica

Aus Barcelona (Spanien) als Kauffrau für Büromanagement bei Antonio Matachana S.A.

06.11.2017
Reisebericht von Jessica
Welche Aufgaben wurden Dir in der Abteilung übertragen und entsprachen sie Deinen persönlichen Vorstellungen?

Während meines Praktikums habe ich viel mit Excel-Datenbanken gearbeitet. Ich musste diese mit Informationen und Bildern füllen, die ich im Internet finden konnte. Außerdem mussten wir Bücher, die die Firma besitzt, einscannen und die Bücher in einer Excel-Liste erfassen. Wir haben Ersatzteil-Sets, bestehend aus verschiedenen Schwämmen und Bürsten zur Reinigung von Endoskopen, zusammengestellt. Außerdem habe ich in dem Testlabor assistiert. Dort musste ich Sporentests an Endoskopen durchführen, indem ich in einer sterilen Kammer Sporen entnahm und diese auf festgelegte Punkte auf dem Endoskop verteilte. Anschließend musste ich nach einer Trocknungs- bzw. Reinigungszeit die Sporenreste aufnehmen, in ein Reagenzglas füllen und diese Reagenzgläser anschließend in einem Ultraschallbecken und einem Wasserbad behandeln.
Wir durften außerdem an einer Schulung über ein neues Gerät teilnehmen und haben so einige Details über dieses Gerät und über allgemeine Reinigungs- und Desinfektionsschritte gelernt. Auch eine Führung durch die Produktionshalle und die Service-Abteilung, die sich in Castelldefels befinden, haben wir bekommen und konnten dadurch einen Einblick in die Produktions- und Kundendienstvorgänge bei unserer Muttergesellschaft gewinnen.

Die Aufgaben entsprachen soweit meinen Vorstellungen, ich hätte mir jedoch mehr Aufgabenvielfalt bzw. mehr Abwechslung (u.a. eventuell auch mehr Einblick in die einzelnen Abteilungsabläufe) gewünscht.

Wo hast du gewohnt? Wie bist Du mit Deinen Mitbewohnern klar gekommen?

Wir haben in einem Hostel gewohnt.
Mit meiner direkten Zimmermitbewohnerin habe ich mich sehr gut verstanden. Ich mein, wir kannten uns ja auch schon vor unserer Ausbildung und von daher war das überhaupt kein Problem. Auch mit dem 3. Auszubildenden, der im Zimmer neben uns gewohnt hat, haben wir uns gut verstanden. Mit anderen Bewohnern des Hostels hatten wir nicht so viel Kontakt, aber wenn, dann sind wir auch mit denen relativ gut zurecht gekommen.

Wie hast Du Dich durch das Praktikum im Ausland weiterentwickelt?

Während meines Auslandspraktikums konnte ich mehr über den Umgang mit internationalen Kollegen lernen. Ich konnte meine Spanisch- und Englischkenntnisse während meines Aufenthaltes verbessern und durch das Eintauchen in die neue Lebens- und Arbeitswelt konnte ich meine interkulturellen Kompetenzen sehr verbessern, da es mein erster größerer Auslandsbesuch war. Ich habe außerdem lernen können, wie ich gut mit neuen und unbekannten Situationen umgehen sollte. Im alltäglichen Kontakt mit "Einheimischen" konnte ich viel darüber lernen, wie man Probleme (z.B. Verständigungsprobleme) besser lösen kann und durch diese Dinge haben sich meine Selbstständigkeit und mein Selbstbewusstsein gesteigert.

Highlights

Highlights

  • Teilnahme an Schulung über Geräte (informationsreich)
  • Führung durch Fabrik und Service-Abteilung
  • gute und ausführliche Einführungen in die Abteilungen
  • größtenteils alles gut organisiert
  • öffentliche Verkehrsanbindung (Metro) war sehr gut
Downsides

Downsides

  • die Unterkunft
  • deutsches Essen wurde vermisst
Facts

Facts

  • Ich habe vor Ort ca. 100-200 € zusätzlich ausgegeben.
  • Verständigungsprobleme mit den Einheimischen vor Ort: selten
  • Ich würde vielleicht noch einmal fahren.
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