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Reisebericht von Fabiola

Aus Perpignan (Frankreich) als Industriekauffrau mit ZQ bei Visa pour L´image Perpignan

24.09.2018
Reisebericht von Fabiola
Welche Aufgaben wurden Dir in der Abteilung übertragen und entsprachen sie Deinen persönlichen Vorstellungen?

In der Abteilung, bzw. in der Boutique in welcher ich gearbeitet habe wurden mir Aufgaben wie Kundenservice und -beratung, Lagerverwaltung, Bedienung des Kassensystems, und allgemein Verkaufstätigkeiten der Artikel aufgetragen. Dies hat meinen persönlichen Vorstellungen zu hundert Prozent entsprochen, da ich durch den Kundenservice und die Kundenberatung sehr viel Gebrauch von der französischen Sprache machen konnte und ich meine Sprachkenntnisse dadurch sehr gut verbessern konnte. Auch die Aufgaben der Lagerverwaltung, der Umgang mit dem Kassensystem und die Verkaufstätigkeit im Allgemeinen haben mir sehr gut zugesagt, da ich dabei Parallelen zu meinem Ausbildungsberuf in Deutschland ziehen konnte und ich meine erlernten Fähigkeiten einsetzen konnte.

Wo hast du gewohnt? Wie bist Du mit Deinen Mitbewohnern klar gekommen?

Ich habe in einer WG mit anderen Praktikanten aus verschiedenen Ländern gewohnt. Eigentlich kam ich mit allen meinen Mitbewohnern sehr gut aus und teilweise haben wir auch zusammen etwas unternommen. Das einzige Problem waren die unterschiedlichen Vorstellungen von Hygiene und Sauberkeit in Bad und Küche. Hinzu kamen die Verantwortlichkeiten für Dinge, die jeder aus der WG benutzte wie Klopapier, Spülmittel und Spül schwämme. Hierbei war anfangs nicht klar, dass zu diesen Gebrauchsgegenständen jedes WG-Mitglied etwas beisteuern sollte. Jedoch wurde auch dies nach einiger Zeit geklärt.

Wie hast Du Dich durch das Praktikum im Ausland weiterentwickelt?

Ich habe auf jeden Fall meine sprachlichen Kompetenzen in Französisch verbessert und traue mich nun mehr französisch zu reden. Ich hoffe, dass mir dies nun in der Schule und auch im Betrieb zu Gute kommt. Ich bin der Meinung, dass ich durch meinen Auslandsaufenthalt wertvolle Erfahrungen sammeln konnte, gerade auch im Bezug auf das Leben in einer WG mit erstmal fremden Menschen.

Highlights

Highlights

  • Sprache weiterentwickeln
  • Internationale Bekanntschaften schließen
  • Lernen, wie man zusammen in einer WG lebt
  • Praktikumsbetrieb hat mir sehr gefallen (auch Thematik des Festivals)
Downsides

Downsides

  • Unterkunft zwecks mangelnder Sauberkeit/Hygiene
  • Teilweise das Verhalten der Organisation ALFMED in Frankreich
Facts

Facts

  • Ich habe vor Ort ca. 400-500 € zusätzlich ausgegeben.
  • Verständigungsprobleme mit den Einheimischen vor Ort: manchmal
  • Ich würde immer wieder gern noch einmal fahren.
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