AZUBI-MOB!L

Reisebericht von Judith

Aus Turku (Finnland) als Biologielaborantin bei Universität Turku - CEA

16.09.2019
Reisebericht von Judith
Welche Aufgaben wurden Dir in der Abteilung übertragen und entsprachen sie Deinen persönlichen Vorstellungen?

Ich habe von Anfang an ein eigenes Projekt übertragen bekommen, an dem ich dann sehr selbstständig arbeiten durfte, nachdem mir die Methoden von meiner Kollegin kurz erläutert oder gezeigt wurden. Für das Projekt musste ich unter anderem DNA Extraktionen durchführen, PCRs und Agarosegele anfertigen. All das ist Teil meiner Ausbildung im neuen Lehrjahr und war deshalb genau das, was ich lernen wollte. Außerdem durfte ich zusätzlich an anderen Projekten mitarbeiten, damit ich eine gute Übersicht bekomme, was für verschiedene Projekte vom CEA durchgeführt werden.

Wo hast du gewohnt? Wie bist Du mit Deinen Mitbewohnern klar gekommen?

Ich habe in einem kleinen Haus gewohnt zusammen mit 2 Männern und meistens 1-2 weiteren airbnb Gästen. Mein Zimmer war zwar nicht besonders groß, aber für die 5 Wochen völlig ausreichend. Leider waren meine Mitbewohner deutlich älter als ich, weshalb ich mit ihnen nichts unternehmen konnte/wollte. Teilweise war es im Haus nicht ganz so sauber/ordentlich, z.B. im Bad oder in der Küche.

Wie hast Du Dich durch das Praktikum im Ausland weiterentwickelt?

Ich habe gelernt, dass ich deutlich mehr Aufgaben eigenständig durchführen kann, als ich mir vorher selbst zugetraut habe. Jetzt traue ich mir auch bei der Ausbildung in Deutschland mehr zu. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass ich in Finnland so gut klar komme, ohne Finnisch zu sprechen.

Highlights

Highlights

  • super nette und hilfsbereite Kollegen
  • sehr viel selbstständiges Arbeiten
  • Aufgaben entsprachen genau meinen Wünschen
  • gute Busverbindungen von Turku in andere Städte, um am Wochenende was zu unternehmen
Downsides

Downsides

  • Mitbewohner waren leider nicht in meinem Alter
  • Finnland ist im Allgemeinen teurer als Deutschland
Facts

Facts

  • Ich habe vor Ort ca. 300-400 € zusätzlich ausgegeben.
  • Verständigungsprobleme mit den Einheimischen vor Ort: überhaupt nicht
  • Ich würde immer wieder gern noch einmal fahren.
TOP