Menu

 

 

 

 

Reiseberichte

Reisebericht von Jasmin

Reisebericht von Jasmin

Aus Lund (Schweden) als Kauffrau für Marketingkommunikation bei Grobruket AB

01.07.2026

Welche Aufgaben wurden Dir in der Abteilung übertragen und entsprachen sie Deinen persönlichen Vorstellungen?

Mein Praktikum habe ich bei Grobruket in Alnarp, in der Nähe von Lund, gemacht. Grobruket ist ein Start-up, das unter anderem eigenen Dünger herstellt, diesen selbst testet und verkauft. Außerdem werden dort verschiedene andere Dünger und Methoden erprobt, Experimente im Gewächshaus durchgeführt und Kunden im Bereich Anbau beraten – vor allem im hydroponischen Bereich, also ohne Erde. Neben diesem Bereich werden auch passende Anbausysteme installiert oder Kurse angeboten. Das sehr grüne und schöne Gelände mit Garten wird zudem für Events und Konferenzen genutzt, wobei viele der Zutaten zur Verpflegung direkt aus dem eigenen Garten kommen.

Während meines 4 wöchigen Praktikums habe verschiedene Aufgaben übernommen, die zum Bereich Marketing, Kommunikation und Eventmanagement gehören, zum Beispiel die Analyse von Marketingdaten, die Erstellung von Content für Social Media und die Arbeit an Website- Strukturen und Vorgaben. Auch die Unterstützung bei der Planung von Events und der Gestaltung von Inhalten wie Fotos, Videos und Präsentationen.

Was ich vorher nicht unbedingt erwartet hatte, war die zusätzliche Arbeit im Garten oder auch die Unterstützung bei Events, vor allem beim Vorbereiten und Kochen. Anfangs war das eine kleine Überraschung, hat aber für eine gute Abwechslung gesorgt und mir am Ende richtig Spaß gemacht, weil man das Ganze noch einmal aus einer ganz anderen, sehr direkten Perspektive erlebt hat.

Wo hast du gewohnt und wie bist Du mit Deinen Mitbewohnern klar gekommen?

Ich habe in einer WG gewohnt, zusammen mit drei bis vier anderen Praktikantinnen. Das Haus war eher ländlich gelegen, wir haben also nicht direkt in Lund gewohnt, sondern in einem kleinen Ort in der Nähe, in Flädie. In der Zeit waren wir alle aus Deutschland, was den Start natürlich sehr einfach gemacht hat, weil man direkt ein gemeinsames Verständnis und ähnliche Alltagssituationen hatte. Insgesamt sind wir wirklich gut miteinander klargekommen.

Ab und zu haben wir sogar zusammen gekocht oder einen Filmabend gemacht, manchmal sind wir auch gemeinsam essen gegangen oder an den Strand gefahren. Dadurch hat man sich schnell kennengelernt und hatte immer jemanden zum Austauschen.

Wie hast Du Dich durch das Praktikum im Ausland weiterentwickelt?

Durch das Praktikum habe ich mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickelt. Besonders spannend war für mich, eine andere Arbeitskultur kennenzulernen und mitzuerleben, wie unterschiedlich Dinge im Alltag und im Berufsleben organisiert werden können. Einige Arbeitsweisen und Denkansätze nehme ich definitiv mit zurück und werde sie auch in Zukunft weiter nutzen.

Fachlich habe ich neue Tools und Arbeitsmethoden kennengelernt und hatte die Möglichkeit, direkt von Experten zu lernen. Ich habe viel Freiraum bekommen, Sachen auszuprobieren und habe durch direktes Feedback direkt dazulernen können.

Persönlich hat mich das Praktikum ebenfalls weitergebracht, weil ich dadurch noch unabhängiger geworden bin. Ich habe die Zeit im Ausland sehr bewusst erlebt und genossen und nehme viele Eindrücke und Erfahrungen mit, die mich nachhaltig geprägt haben. Es war auf jeden Fall ein kleines Abenteuer und ich bin sehr froh, mich für dieses Abeuteuer entschieden zu haben.

Highlights

  • Leben und Arbeiten in Schweden und so direkt Kultur, Menschen und das Land kennenlernen
  • Zeit, um die umliegenden Städte, Strände und Naturschutzgebiete zu erkunden
  • Spannende Einblick in ein nachhaltiges Start-up Umfeld
  • Gute Begleitung durch Azubimobil, die Organisation vor Ort und mein Praktikumsunternehmen

 

Downsides

  • Die Zeit verging unfassbar schnell (was heißt, dass es eine gute Zeit war :-))

 

Facts

  • Verständigungsprobleme mit den Einheimischen vor Ort: überhaupt nicht
  • Ich würde immer wieder gern noch einmal fahren.