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Reisebericht von Johanna

Aus Gzira (Malta) als Technische Produktdesignerin bei Tabbingtons Limited

05.04.2016
Reisebericht von Johanna
Welche Aufgaben wurden Dir in der Abteilung übertragen und entsprachen sie Deinen persönlichen Vorstellungen?

Ich durfte in der Zeit meines Praktikums Beispielsweise Freihandskizzen erstellen, das Programm Sketchup kennen lernen und auch mit AutoCad Grundrisse und Schnitte erstellen. Das alles habe ich mir so auch vorgestellt, nur leider ist dabei die Kommunikation etwas auf der Strecke geblieben. Ich war ziemlich oft alleine im Büro, da mein Chef sehr beschäftigt war in dieser Zeit und leider habe ich dadurch natürlich nicht viel an technischen Vokabeln lernen, Geschweige denn anwenden können. Diesbezüglich hatte ich mir dann doch mehr erwartet.

Wo hast du gewohnt? Wie bist Du mit Deinen Mitbewohnern klar gekommen?

Der Standort meines Apartments war in Gzira. Super Zentral gelegen. Die nächste Bushaltestelle war quasi 2 Minuten von meiner Haustür entfernt. Auch Sliema war gut zu Fuß zu erreichen um beispielsweise den Bus in weiter entfernte Städte zu nehmen.
In meinem Apartment ich mit 3 Italienern, einem Franzosen und einem Deutschen zusammen gelebt. Wir haben uns super Verstanden und auch viel miteinander unternommen. Die Kommunikation untereinander war überhaupt garkein Problem, da alle so ziemlich auf dem selben Stand des Englischniveaus waren. Ich war sehr erleichtert darüber, dass ich solches Glück mit meinen Mitbewohnern hatte.

Wie hast Du Dich durch das Praktikum im Ausland weiterentwickelt?

Ich würde nicht behaupten, dass ich durch das Praktikum in meinem Betrieb viel mehr Erfahrung gesammelt habe. In der Freizeit bzw. In der ersten Woche, wo ich die Sprachschule besuche durfte, habe ich schon mehr Erfahrungen sammeln können. Ich bin selbstbewusster in dem Umgang der englischen Sprache geworden und habe eindeutig gelernt aufgeschlossener gegenüber Leuten zu werden. Ich habe meine Angst überwunden die ganze Zeit das Gefühl zu haben etwas falsches zu sagen. Auserdem fand ich es sehr interessant so viele neue Leute kennengelernt zu haben die alle unterschiedlicher Herkunft sind. Unter anderem würde ich auch behaupten, dass ich jetzt Situation mit einem anderen Blickwinkel betrachte und vielleicht sogar erwachsener reagiere.

Highlights

Highlights

  • Unheimlich nette Mitbewohner
  • Sehr zuvorkommende Einwohner
  • Tolle Führungen/ Stadtrundfahrten
  • Neue Freunde kennengelernt
Downsides

Downsides

  • Zu wenig Zeit mit meinem Chef gehabt
  • Teure Lebensmittel
  • Unpünktliche Busse
Facts

Facts

  • Ich habe vor Ort ca. 400-500 € zusätzlich ausgegeben.
  • Verständigungsprobleme mit den Einheimischen vor Ort: selten
  • Ich würde immer wieder gern noch einmal fahren.
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