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Reiseberichte

Reisebericht von Marvin

Reisebericht von Marvin

Aus Mosta (Malta) als Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement bei Ibis Styles Hotel

07.09.2026

Welche Aufgaben wurden Dir in der Abteilung übertragen und entsprachen sie Deinen persönlichen Vorstellungen?

Ich habe das Frühstücksbuffet im Hotel gemanagt. Ich war für den Einlass am Buffet zuständig, habe mit den Gästen geredet (Kundenzufriedenheit) und habe am Buffet ausgeholfen. Dazu zählt Essen nachfüllen, Teller abräumen und das Restaurant sauber halten.
Um ehrlich zu sein hat es nicht ganz meinen Vorstellungen entsprochen. Ich hatte eigentlich gehofft in einem Betrieb zu arbeiten der etwas näher an der Tätigkeit ist, die ich auch in meiner Ausbildung ausübe.
Klar hatte ich auch Vorteile dadurch. Ich wurde während meiner Arbeitszeit komplett mit Essen und Trinken versorgt und meine Mittarbeiter waren die Besten, aber einfach nicht ganz das, was ich mir erhofft habe.

Wo hast du gewohnt und wie bist Du mit Deinen Mitbewohnern klar gekommen?

Ich hatte ein nettes Apartment. Das Apartment war eigentlich auf 6 Leute ausgelegt. 3 Schlafzimmer mit je 2 Betten. Jedes Schlafzimmer mit eigenem Bad.
Da ich aber maximal 2 Mitbewohner gleichzeitig hatte, konnte ich ein Zimmer und ein Bad für mich alleine nutzen.
Das Gemeinschaftszimmer, was als Küche und Wohnzimmer dient wurde von allen genutzt. Da ich aber absolutes Glück hatte, was meine Mitbewohner angeht (die waren echt die Besten), war das gar kein Problem.

Wie hast Du Dich durch das Praktikum im Ausland weiterentwickelt?

Ich denke meine Entwicklung kann man in drei verschiedene Bereiche einteilen.
Der erste offensichtliche hat damit zutun, dass ich auf englisch gearbeitet habe. Das beinhaltet internationale Arbeitserfahrung und verbesserte Sprachkenntnisse.
Vielleicht damit zusammenhängend, aber doch separat ist der zweite Punkt. Der Punkt der kulturellen Erfahrung. Ich habe dort nicht nur mit Maltesern zusammen gearbeitet, sondern auch mit Leuten aus diversen anderen Ländern und die hatten durchaus sehr unterschiedliche kulturell bedingte Verhaltensweisen und Arbeitsmoralvorstellungen. Das war sehr spannend zu sehen.
Und der dritte und für mich selbst der vielleicht relevanteste ist der der Eigenständigkeit und des Selbstvertrauens. Ich habe die Reise alleine bestritten. Ich habe die Herausforderungen alleine gemeistert. Ich wollte schon länger alleine Reisen und habe mich endlich dazu durchgerungen. Ich habe mich aus meiner eigenen Komfortzone raus bewegt und gelernt, dass es nicht nur einfacher ist als gedacht, sondern das daraus auch die schönsten Erinnerungen entstehen.

Highlights

  • Die Menschen, mit den ich gearbeitet und gewohnt habe. Sie waren Ausschlag gebend für die besten Momente
  • Die Arbeit mit den Gästen. Zufriedenes Feedback von Kunden hat mich immer glücklich gemacht
  • Das Wetter. Ich liebe die 35°C die wir dort hatten und ich vermisse das seit dem ich hier bin.
  • Die Freiheit, die ich dort verspürt habe. Eigenständig meine Zeit und mein Leben zu leben, weg vom Alltag. Unvergleichlich
  • Malta. Die Architektur, die Sehenswürdigkeiten, die örtlichen Festlichkeiten und das Meer. Einfach eine schöne Umgebung

 

Downsides

  • Dreck. An einigen stellen war Malta leider wirklich dreckig.
  • Öffentliche Verkehrsmittel waren zu spät, sind ausgefallen oder waren überfüllt
  • Meine Arbeit hat mich in meiner Kariere nicht wirklich weiter gebracht
  • Viele Steinstrände statt schönen Sandstränden
  • Das Essen. Es gab wenig gutes und frisches Obst und Gemüse. Traditionelles maltesischen Essen ist zu fettig

 

Facts

  • Ich habe vor Ort ca. 400-500 € zusätzlich ausgegeben.
  • Verständigungsprobleme mit den Einheimischen vor Ort: überhaupt nicht
  • Ich würde immer wieder gern noch einmal fahren.