

Ich habe das Frühstücksbuffet im Hotel gemanagt. Ich war für den Einlass am Buffet zuständig, habe mit den Gästen geredet (Kundenzufriedenheit) und habe am Buffet ausgeholfen. Dazu zählt Essen nachfüllen, Teller abräumen und das Restaurant sauber halten.
Um ehrlich zu sein hat es nicht ganz meinen Vorstellungen entsprochen. Ich hatte eigentlich gehofft in einem Betrieb zu arbeiten der etwas näher an der Tätigkeit ist, die ich auch in meiner Ausbildung ausübe.
Klar hatte ich auch Vorteile dadurch. Ich wurde während meiner Arbeitszeit komplett mit Essen und Trinken versorgt und meine Mittarbeiter waren die Besten, aber einfach nicht ganz das, was ich mir erhofft habe.
Ich hatte ein nettes Apartment. Das Apartment war eigentlich auf 6 Leute ausgelegt. 3 Schlafzimmer mit je 2 Betten. Jedes Schlafzimmer mit eigenem Bad.
Da ich aber maximal 2 Mitbewohner gleichzeitig hatte, konnte ich ein Zimmer und ein Bad für mich alleine nutzen.
Das Gemeinschaftszimmer, was als Küche und Wohnzimmer dient wurde von allen genutzt. Da ich aber absolutes Glück hatte, was meine Mitbewohner angeht (die waren echt die Besten), war das gar kein Problem.
Ich denke meine Entwicklung kann man in drei verschiedene Bereiche einteilen.
Der erste offensichtliche hat damit zutun, dass ich auf englisch gearbeitet habe. Das beinhaltet internationale Arbeitserfahrung und verbesserte Sprachkenntnisse.
Vielleicht damit zusammenhängend, aber doch separat ist der zweite Punkt. Der Punkt der kulturellen Erfahrung. Ich habe dort nicht nur mit Maltesern zusammen gearbeitet, sondern auch mit Leuten aus diversen anderen Ländern und die hatten durchaus sehr unterschiedliche kulturell bedingte Verhaltensweisen und Arbeitsmoralvorstellungen. Das war sehr spannend zu sehen.
Und der dritte und für mich selbst der vielleicht relevanteste ist der der Eigenständigkeit und des Selbstvertrauens. Ich habe die Reise alleine bestritten. Ich habe die Herausforderungen alleine gemeistert. Ich wollte schon länger alleine Reisen und habe mich endlich dazu durchgerungen. Ich habe mich aus meiner eigenen Komfortzone raus bewegt und gelernt, dass es nicht nur einfacher ist als gedacht, sondern das daraus auch die schönsten Erinnerungen entstehen.